Hermine Kaiser vom Bayerischer Rundfunk hat die 100-jährige Margarete Ammon in ihrem Heimatort in Bayerisch-Schwaben zu einem Ratsch besucht.

Hören Sie sich den interessanten Beitrag über die Ehrenbürgerin von Thannhausen, Wohltäterin, Mäzenin, Unternehmerin, etc. einfach über den Link an.

Bayerischer Rundfunk
Habe die Ehre! vom 27.07.2022
Ein Beitrag von: Kaiser, Hermine

Habe die Ehre! vom 27.07.2022 mit Frau Margarete Ammon

"Der Kunstweg in Thannhausen wird mit zwölf Kunstwerken an ausgewählten Plätzen aufgewertet."

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Heutzutage findet man einige Menschen, die ein Jahrhundert auf der Welt sind, aber kaum jemanden der mit 100 Jahren noch von so beeindruckender geistiger und körperlicher Vitalität ist wie Margarete Ammon. „Nur essen, wenn man Hunger hat, immer in Bewegung bleiben, aktiv sein und das Leben bejahen“ – nach diesem Motto hat sie stets gelebt. 

Der Begriff „Ruhestand“ ist für die Stifterin ein Fremdwort. So leitet Margarete Ammon auch heute noch mit unermüdlicher Energie ihre Stiftung: kaum eine Aufsichtsrats- oder Vorstandssitzung, an der sie nicht teilnimmt, kaum eine Projektbesprechung, die nicht durch ihren Esprit, ihren Ideenreichtum und ihre Kreativität zu ungewöhnlichen erfolgsversprechenden Ergebnissen führt. „Ich kann sehr gut denken“, sagt die Stifterin über sich selbst „dadurch kann ich auch im Alter noch am Leben teilhaben.“ Und das stimmt: Wer das Glück hat, mit Margarete Ammon zusammenarbeiten zu dürfen, kann viel von ihr lernen. Mit analytischem Scharfsinn und dem unerschütterlichen Willen, die Dinge positiv voranzutreiben, hinterfragt sie intelligent und kritisch das scheinbar Selbstverständliche, gibt wichtige Impulse für innovative Veränderungen und treibt ihr Gegenüber an, eigene Ideen zu entwickeln und konsequent zu verfolgen. 

Wir gratulieren Margarete Ammon von Herzen und hoffen, dass wir noch viele Jahre von ihrer schöpferischen Kraft und Energie profitieren dürfen.

Das Stiftungs-Team

Geburtstagsgesellschaft mit Margarete Ammon

Geburtstagsgesellschaft mit Margarete Ammon im Vordergrund
Die Gäste v.l.n.r: Herbert Blatt (ehemaliger technischer Betriebsleiter in Thannhausen und Freund von Margarete Ammon), Frau Stefani (Freundin von Margarete Ammon), Dr. Andrea Hübner (Stiftungs-Projektleiterin), Dr. Georg Schildberg (Stiftungsvorstand), Alois Held (Bürgermeister von Thannhausen)

Bürgermeister Alois Held überreicht ein Geschenk

Bürgermeister Alois Held überreicht als Geschenk einen Olivenbaum mit zahlreichen persönlichen Glückwunschkärtchen aus Thannhausen.

Glückwunsch Briefe

Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident

Hubert Aiwanger, MdL

Dr. Florian Herrmann, MdL

Prof. Dr. Arnulf Melzer

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Mittelschwäbische Nachrichten (07.03.22) von Annegret Döring

Die Woche (07.03.22) von Sabine Relovsky

Die Margarete-Ammon-Stiftung hat ihren langjährigen Vorsitzenden des Vorstands Paul Greineder Anfang dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Die Stifterin Margarete Ammon, alle Kolleginnen und Kollegen, der Aufsichtsrat und die Vorstandskollegen bedanken sich herzlich für sein langjähriges Engagement sowie für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit seinem Sachverstand, seiner umfassenden Erfahrung und seinem unermüdlichen Einsatz hat Paul Greineder den erfolgreichen Aufbau der Margarete-Ammon-Stiftung maßgeblich mitgestaltet und immer wieder wichtige Impulse für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Stiftungsarbeit gegeben. Alle Stiftungsmitarbeiter wünschen Paul Greineder auf seinem weiteren Weg gute Gesundheit, Zufriedenheit und viel Glück.   

Für Paul Greineder trat im Januar Dr. Georg Schildberg das Amt des Vorstandsvorsitzenden an. Mit der Bestellung des in München tätigen Rechtsanwalts wurde ein nahtloser Übergang im Vorstand gewährleistet. Dr. Georg Schildberg verfügt nicht nur über tiefgehende Kenntnisse in der Führung von Gesellschaften und gemeinnützigen Stiftungen, sondern auch über eine große Expertise im Immobilienrecht, was regelmäßig durch seine Auszeichnung als TOP-ANWALT im Bereich Miet- und WEG-Recht in der Zeitschrift „Focus Spezial“ bestätigt wird. Die Stifterin Margarete Ammon ist sich sicher: "Dr. Georg Schildberg wird den eingeschlagenen Weg sämtlicher Stiftungs-Projekte weiter in die richtige Richtung führen, notwendigen Wandel sinnvoll gestalten und die Stiftung auf eine erfolgreiche Zukunft vorbereiten." Alle Kolleginnen und Kollegen, der Aufsichtsrat und die Vorstandskollegen freuen sich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Vorstandsvorsitzenden. 

Musikvereinigung Thannhausen auf dem Margarete-Ammon-Platz

Die Musikvereinigung Thannhausen hat gerade in diesem Jahr zahlreiche eigeninitiierte Serenaden in Thannhausen durchgeführt.

Dabei war es ein Anliegen, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein bisschen Entspannung und Ruhe sowie etwas Frohsinn und Zuversicht zu geben, speziell in der schweren Zeit der Corona-Pandemie. In diesem Sinne wurden sehr idyllische und romantische Standorte in Thannhausen ausgesucht. Natürlich fiel die Wahl auch auf den Margarete-Ammon-Platz mit dem schönen Taubenbrunnen. Nachdem Frau Ammon den Bildhauer Professor Georg Brenninger (www.georg-brenninger.de), mit dem sie viele Jahre verheiratet gewesen war, beauftragt hatte, einen Brunnen zu schaffen und den Platz zu gestalten, stiftete sie diesen 1987 der Stadt Thannhausen.

Mehr Informationen zur Musikvereinigung Thannhausen auf:
www.musikvereinigung-thannhausen.de

Großer Taubenbrunnen

Frau Margarete Ammon, erfolgreiche Unternehmerin, hatte den Wunsch, zur Verschönerung ihres Heimatortes Thannhausen beizutragen. Sie wählte einen Platz und beauftragte den Bildhauer Professor Georg Brenninger, mit dem sie viele Jahre verheiratet gewesen war, einen Brunnen zu schaffen und den Platz zu gestalten.

Der Brunnen mutet wie ein Wassertrog an, der auf einer Säule ruht. Die zwischen den fünf Wasserstrudeln stehenden neun Tauben sind einzeln und paarweise angeordnet. Auch das Umfeld des Brunnens wurde mit kaskadenartigen Stufen, über die das Wasser stimmungsvoll fließen kann, vom Künstler selbst gestaltet, so dass der Brunnenplatz ein integrales Gesamtkunstwerk bildet.

1987 übergab die Stifterin Margarete Ammon den "Großen Taubenbrunnen“ in die Obhut der Stadt Thannhausen.

Es ist nur folgerichtig, dass die Stadt als Dank an ihre Ehrenbürgerin kürzlich den Brunnenplatz in „Margarete-Ammon-Platz“ umbenannte.

Auch gibt es neuerdings eine „Margarete-Ammon-Straße“, die zum Ausdruck bringt, dass Thannhausen der Unternehmerin und großzügigen Gönnerin Margarete Ammon viel zu verdanken hat.

Fotos: Herbert Blatt

Margarete Ammon hat ihrem Heimatort Thannhausen in Schwaben ein über 8.000 Quadratmeter großes Grundstück geschenkt. Mit dieser großzügigen Spende half die Ehrenbürgerin dem Tierschutzverein Thannhausen aus einer Notsituation.

Die Augsburger Allgemeine hat in ihrer Ausgabe vom 01.05.2020 ausführlich berichtet:

www.augsburger-allgemeine.de (direkt zum Artikel)

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Fr. Prof. Dr. Dr. h.c. Vera Regitz-Zagrosek

Herr Bundespräsident Walter Steinmeier hat auf Vorschlag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 29. November 2018 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an die Leiterin des GIM, Frau Professor Dr. med. Dr. h.c. Vera Regitz-Zagrosek verliehen. Diese Auszeichnung würdigt „mit großem Respekt das herausragende Engagement für die gendersensible Forschung in der Medizin“. Die Ausgezeichnete habe sich über viele Jahre hinweg um eine individualisierte und personalisierte Medizin im besonderen Maße verdient gemacht hat.

Die Auszeichnung wurde am 10.5.2019 in einer stimmungsvollen Feierstunde von Frau Ministerin Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, an Frau Prof. Regitz-Zagrosek übergeben. Frau Prof. Regitz-Zagrosek dankte Ihrer Familie, Ihren Freunden und Ihren wichtigsten Unterstützer*Innen: Profs Jutta und Wolfgang Schaper, Prof. Dr. h.c. mult. Roland Hetzer, Prof. Dr. Gabriele Kaczmarcyk, Dr. Astrid Bühren und Frau Margarete Ammon.

Ehrenmitgliedschaft für Frau Margarete Ammon

v.l.n.r.: Paul Greineder (Vorstand Margarete-Ammon-Stiftung), Senatorin Margarete Ammon, Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek, Dr. Astrid Bühren

Die Deutsche Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin (DGesGM) hat Margarete Ammon die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Frau Ammon hat sich seit Gründung der Stiftung sehr um die Förderung der Medizin für Frauen und um die Förderung von Frauen in der Medizin verdient gemacht. Zahlreiche Projekte des Berliner Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GIM), Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Karrieren konnten mit ihrer Unterstützung realisiert werden. Dazu Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek, die gemeinsam mit DGesGM-Vorstandsmitglied Dr. Astrid Bühren die Ehrung überbrachte: „Wir sind seit Jahren miteinander im Kontakt und schätzen das Engagement von Frau Ammon für Frauen- und Gendermedizin sehr. Dass junge Wissenschaftlerinnen mit Hilfe der Fördermittel ihren Karriereweg starten konnten, dass wir Projekte wie die Untersuchungen zur Aortenklappenstenose bei Frauen oder zur Stressinduzierten Herzschwäche (Takotsubo) und andere in Angriff nehmen und zu stark beachteten Ergebnissen führen konnten, haben wir dieser Unterstützung und Förderung zu danken.“ 

Aus: Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. , 21. Sept. 2018:

„Die DGesGM hat der bayerischen Unternehmerin und Stifterin Margarete Ammon die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Margarete Ammon wollte eigentlich künstlerisch tätig werden und begann, Architektur zu studieren, daneben Betriebswirtschaft. Der 2. Weltkrieg durchkreuzte ihre Pläne. Sie packte an und gründete bereits 1949 zusammen mit ihrer Schwester die Kithan Grundstücks- und Handelsgesellschaft, die sie mit Tatkraft und Fleiß zu dem Erfolg führte, der heute noch anhält. 1963 übernahm sie zusammen mit ihrer Schwester die Leitung der elterlichen Fleischwerke Zimmermann im schwäbischen Tannhausen. Nach dem Tod der Schwester 1972 führte Frau Ammon den Betrieb alleine, und so erfolgreich, dass sie ihn 1989 veräußern und ihren Mitarbeitern eine dauerhafte Lebensbasis mitgeben konnte.

1995 hat sie die Margarete-Ammon-Stiftung gegründet und 2002 in eine gemeinnützige Stiftung umgewandelt. Ihr Vorsitz, ihre Ideen, ihr Willen haben die Arbeit der Stiftung entscheidend geprägt. Für ihr soziales Engagement und für ihr unternehmerisches Wirken wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie ist Ehrenbürgerin ihrer Heimat Stadt Tannhausen, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, des bayerischen Verdienstordens und Ehrensenatorin der technischen Universität München.

Mit dem Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GIM) an der Charité, Universitätsmedizin Berlin, arbeitet sie seit nahezu zehn Jahren zusammen. Bereits zu dieser Zeit war sie an der Förderung von Frauen in der Medizin und an der Untersuchung von Geschlechterunterschieden in der Medizin interessiert. Das war damals außerordentlich und absolut innovativ. Die großen Forschungsförderorganisationen, DFG, BMBF und Universitäten lehnten Gender-Medizinprojekte damals durchwegs ab. Frau Ammon war hier eine absolute Ausnahme und nur mit Ihrer Hilfe ist es dem GIM gelungen, sich zu behaupten und eine internationale Spitzenposition zu erlangen.

Seit 2008 hat Frau Ammon das GIM immer wieder unterstützt, mit Geld, das für die Unterstützung einzelner Wissenschaftlerinnen und für die Förderung einzelner Projekte eingesetzt werden konnte, die sonst aus dem Rahmen gefallen wären und hätten abgebrochen werden müssen. Und nur mit Ihrer Hilfe konnten sehr viele dieser Projekte erfolgreich beendet werden, konnten Wissenschaftlerinnen zur Habilitation oder zur Dissertation geführt werden. Mittlerweile ist das GIM weltweit aktiv und führend in der Entwicklung der Gendermedizin. All dies wäre und ohne die nachhaltige Förderung durch die Margarete Ammon Stiftung nicht möglich gewesen.“